Selbstreflexion- interaktive Blogreihe

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Das radikale Aufräumen

Wie du dein Leben aufräumen kannst und lernst loszulassen

Radikales Aufräumen hört sich erstmal sehr brutal und einschüchtern an. Ist es vielleicht auch?

 Was meine ich denn nun damit?

Das radikale Aufräumen würde ich als eine Vorgehensweise betiteln, die dir hilft mehr Klarheit über dich und dein ,,Leben„ zu verschaffen.

Es geht beim ,, radikalen Aufräumen`´ darum jede Lebensgewohnheit, zunächst des eigenen Lebens, radikal zu hinterfragen. Konkret: Man geht jeden einzelnen Usus seines Lebens durch und krempelt ihn Notfalls um. Keine Sorge,  wir gehen in einzelnen Blogbeiträgen die Schritte gemeinsam durch. Kennst du das angenehme Gefühl etwas aussortiert oder aufgeräumt zu haben?

Deinen Alltag reflektieren

Hilfreich ist es sich beispielsweise eine Liste anzufertigen mit Gewohnheiten, Beziehungen und Tätigkeiten des Tages. Die Rekonstruktion deine Alltags lässt sich nochmals in zwei verschiedene Faktoren einteilen. Die sichtbaren und die unsichtbaren. Zunächst werden wir uns mit den sichtbaren beschäftigen. Dazu gehören greifbare Dinge wie Essen, Klamotten etc. Die unsichtbaren Dinge wie Glaube oder  Denkmuster werden anschließend ebenfalls Teil des ,, Aufräumens´´ sein.

Stelle dir deinen Alltag wie ein leeres Blatt Papier vor und du füllst Tag täglich den Inhalt. Wie füllst du ihn? Du bleibst nicht den ganzen Tag im Bett oder? Was machst du? Dies ist sehr umfangreich und daher empfehle ich einfach mal seine Tagesroutine aufzuschreiben. Zum Beispiel: Du wachst auf, bist am Handy, frühstückst, ziehst dich an, gehst zur Arbeit, triffst dich mit xy und danach spielst du Tennis. So detailliert wie möglich. Versuche mal alle W- Fragen zu beantworten. Was? Wie ? Wo ? Mit wem? Das Wieso lassen wir noch weg.

Nachdem die Routine dann aufgeschrieben ist, beginnt der eigentliche Part des ,, Aufräumens`´.

Wieso tue ich das?

Und zwar wird nun das ,,Wieso„ wichtig. Das ,,wieso ´´ und auch das ,,woher´´. Wie viel Zeit unseres Lebens verbringen wir eigentlich mit Dingen, hinter denen wir gar nicht wirklich stehen oder noch  nicht Mal viel über sie wissen. Wie viele Beziehungen führst du, die gar nicht aufrichtig sind? Kannst du all deine Lebensbereiche zu 100% vertreten, vor allem ethisch, und stehst eindeutig hinter Ihnen?

Das Thema ist sehr komplex und lässt sich nicht mit einem Blogeintrag abfertigen, daher macht es meiner Meinung nach Sinn das radikale Aufräumen in mehrere Teile aufzuteilen. Ich hoffe der Sinn hinter dem Gedanken ,,radikaler Umbruch´´ ist mittlerweile  klar geworden.

Zusammenfassung

Es geht um die radikale Infragestellung deines eigenen Lebens, insbesondere aus moralischer Sichtweise, und darum ob du das, was du alltäglich tust, vertreten kannst. Es geht nicht darum zu beurteilen, ob es möglich ist, ein Leben zu führen, in dem man hinter all seinen Taten, Beziehungen, Äußerungen steht. Vielmehr sehe ich diese Denkweise, als Anstoß dafür, sein Leben nochmals umzukrempeln oder gar festzustellen, wie zufrieden man doch ist.

Um dieses Gedankengerüst etwas klarer werden zu lassen, begeben wir uns in jedem Blogartikel auf eine Reise. Die Reise ist selbstverständlich individuell. Ich persönlich kann nur Leitlinien geben, doch die persönliche Reflexion kann ich nicht übernehmen. Ich werde dich interaktiv auffordern mitzumachen und versuche neutral zu bleiben.

  • Das fett geschriebene sind interaktive Fragen, zum mitbeantworten


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Lena
Lena
1 Monat zuvor

Ich bin gespannt auf die nächsten Teile.