Einfache Wege dem Klima im Alltag zu helfen

Einfache Wege dem Klima im Alltag zu helfen

Du musst kein*e Aktivist*in oder Politiker*in sein, um etwas für den Klimaschutz zu tun. Du kannst auch ganz einfach im Alltag unserer Erde helfen wieder ,,gesünder„ zu werden. Sie ist sogar auf die Hilfe jedes einzelnen angewiesen.

1.) Informiere dich.

Nimm dir die Zeit über den Klimawandel zu recherchieren. Wenn  du dies nicht schon längst getan hast, dann ist es nun Zeit. Schau nach den Folgen des Klimawandels, Meinungen  der Wissenschaft und den Verursachern von Co2 Emissionen. Je mehr du über das Thema weißt, desto schwieriger ist es, den Klimaschutz einfach  abzutun oder gar zu ignorieren. Du schaffst also Verknüpfungen und realisiert, wie wichtig der Klimaschutz ist. Ich kann dir auch empfehlen mal deinen ökologischen Fußabdruck zu messen. Das Ergebnis zeigt dir dann deine ökologischen Schwachstellen, die du optimieren kannst und schockiert tatsächlich auch, wie viele Erden mit deiner Lebensweise benötigt werden würden.

https://www.fussabdruck.de/fussabdrucktest/#/start/index/

2.) Erzähle es weiter.

Hast du dich informiert und einen groben Überblick gesammelt, dann berichte Freunden/ Bekannten/ Familie darüber und tausche dich aus. Erkläre Ihnen wie wichtig der Klimaschutz ist und wie dramatisch die Folgen sind. Diskutiere und höre zu, und vor allem erläutere wie wenig Zeit uns noch bleibt um die schlimmsten Folgen zu verhindern. Je mehr Leute erreicht werden, desto mehr Menschen können das Klima retten.

3.) Weniger Müll.

Wenn du nicht gerade einen Unverpackt Laden in deiner Nähe hast, kannst du dennoch bewusster einkaufen gehen. Du hast bestimmt stattdessen einen Markt oder Obstladen in deiner Nähe. Die Preise müssen nicht unbedingt teurer sein. Schau mal nach. Darüber hinaus lassen sich mit Netzen Plastiktüten vermeiden und anstatt das Öl aus der Plastikflasche zu nehmen, kannst du auch die Glasflasche wählen. Probiere dich beim Einkaufen aus und suche nach umweltfreundlicheren Alternativen. Vieles kann man auch selbst herstellen und wichtig ist vor allem ein Bewusstsein zu entwickeln, was umweltschädlich verpackt ist und was nicht.

4.) Achte auf deine Ernährung.

Sprechen wir bereits vom Einkaufen, dann bleibt auch die Ernährung nicht aus. Wahrscheinlich weißt du schon, dass die pflanzliche Ernährung die umweltfreundlichste ist, denn beispielsweise der Anbau der Futtermittel verbraucht eine Menge Ressourcen. Mit Zwang erreicht man keine Menschen, doch wenn du das hier liest, bist du vermutlich bereit, umweltfreundlicher im Alltag zu sein und somit bist du  auch offen Neues auszuprobieren. Wie wäre es mal vegane Milch zu probieren und öfters fleischlose Tage einzurichten? Die Ernährung trägt bereits eine Menge zu einem geringeren Fußabdruck bei.

5.)Mobilität gestalten.

Du kannst dir denken, worum es hier geht. Lass öfters Mal das Auto stehen und nutze Bus und Bahn oder das Fahrrad. Du kannst dabei sogar eine Menge Geld sparen und wenn du mit dem Fahrrad fährst körperliche Fitness erlangen. Du profitierst also gleich doppelt und fühlst dich durch Bewegung auch noch ausgeglichener. Fahrrad sind eine tolle Erfindung, oder? Der ständige Lärm des Autoverkehrs kann nämlich das Gegenteil bewirken und auf die Gesundheit gehen.*

6.) Nichts tun?

Hört sich gut an, oder? Einfach mal nichts tun, das heißt einfach nur faul rum liegen, trägt zum Umweltschutz bei. Am Handy spielen, gilt nicht. Du sparst Strom und stößt kein Kohlenstoffdioxid aus. Wer also öfters mal auf dem Sofa entspannt, ist ein wahrer Enegiesparheld.

7.) Stand by.

Oft wird’s im Alltag vergessen, doch wenn du nicht gerade Fernsehn schaust oder dir Tee kochst, kannst du den Stecker ziehen. Deine Stromrechnung freut sich und dein Energiebedarf sinkt. Der Strombedarf der privaten Haushalte trägt massiv zur Umweltbelastung bei und es ist wirklich nicht anstrengend den Stecker zu ziehen und das Licht auszuschlaten. Übrigens LED Leuchten sind klimaverträglicher und du kannst ganz leicht zum Ökostromanbieter wechseln.

*https://www.umweltbundesamt.de/daten/private-haushalte-konsum/wohnen

8.) Müll einsammeln.

Das Müll einsammeln, kann man mit dem Abendspaziergang, joggen oder am Wochenende ganz einfach verbinden. Erstens bist du an der frischen Luft, zweitens sorgst du aktiv gegen Müllberge in der Natur und drittens inspirierst du andere Leute. Du wirst merken Leute starren dich an und sind begeistert von der Aktion. Du bist ein Vorbild für sie. Ich finde Müll einsammeln macht mit Freunden zusammen riesen Spaß und du tust etwas sehr sinnvolles.

9.) Richtig heizen.**

Das Heizen ist auch ein wahrer Klimasünder. Wenn du nicht gerade das Geld hast dir eine umweltfreundlichere Heizung anzuschaffen, wie beispielsweise eine Wärmepumpe, dann kannst du auch ganz einfach dein Heizverhalten ändern.**

  • Heize nur, wenn wirklich nötig
  • Schließe die Tür zu kälteren Räumen
  • Tagsüber Heizung auf konstanter Temperatur lassen, nachts geringere Temperatur
  • Fenster auf- Heizung aus!
  • Mehrmals tägllich kurzes Stoßlüften
  • Bei Wasserdampf (kochen, duschen) Stoßlüften

*https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/laermwirkung/stressreaktionen-herz-kreislauf-erkrankungen#auswirkungen-des-larms-auf-die-gesundheit

**https://www.bmu.de/themen/gesundheit-chemikalien/gesundheit-und-umwelt/innenraumluft/richtiges-lueften-und-heizen/



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Klaus Renner
Klaus Renner
1 Monat zuvor

Sehr inspirierender Artikel mit vielen tollen Tipps!!!