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Selbstreflexion- interaktive Blogreihe

Selbstreflexion- interaktive Blogreihe

Das radikale Aufräumen Wie du dein Leben aufräumen kannst und lernst loszulassen Radikales Aufräumen hört sich erstmal sehr brutal und einschüchtern an. Ist es vielleicht auch?  Was meine ich denn nun damit? Das radikale Aufräumen würde ich als eine Vorgehensweise betiteln, die dir hilft mehr 

Was ist und kann die CO2 Steuer?

Was ist und kann die CO2 Steuer?

Die CO2 Steuer- Was ist das? CO2 wird bepreist. Das heißt für eine Tonne CO2 wird ein Preis festgelegt und dort wo CO2 entsteht (bei der Extrahierung oder/und dem Import), wird ein CO2- Preis hinzugefügt. In allen Bereichen, die Emissionen ausstoßen.* Der Gedanke:  wer viel 

Lösungsansätze gegen die Klimakrise

Lösungsansätze gegen die Klimakrise

Politiker*innen, handelt!

Die Wichtigkeit der politischen Entscheidungen in der Klimakrise ist eindeutig. Die Politik muss Entscheidungen treffen und sie dementsprechend auch umsetzen. Nur so können wir effektiv und konstruktiv Klimaschutz gewähren.

Immer wieder überlege auch ich mir, welche Maßnahmen umgesetzt werden müssten, vor allem bundesweit, damit wir die Erhaltung des Pariser Klimaabkommens bewahren und, wie es so schön heißt, unsere Wirtschaft nicht den Bach runter fahren lassen.

Die Befürchtung vieler Menschen ist doch, dass zu schneller und drastischer Klimaschutz, der Wirtschaft massiven Schaden zufügen würde. Schnell muss allerdings reagiert werden, denn es bleiben noch knapp 7 Jahre, dann ist unser CO2 Budget für die Erhaltung des 1,5 C Ziels aufgebraucht.*

Wie gelingt es nun also schnellen und ambitionierten Klimaschutz in einer intakten Wirtschaft zu erhalten?

Davon ab, wird unser Klimaschutzziel nicht erreicht, sind in Zukunft die negativen Folgen für die  Wirtschaft unausweichlich. So weit, wollen wir es aber nicht kommen lassen.

Hauptemittenten in Deutschland lassen sich grob auf vier Sektoren aufteilen. Die Energie, der Verkehr, die Gebäudewirtschaft und die Industrie. Und genau bei diesen Verursachern müssen Lösungen gefunden werden.

Lösungen im Energiesektor

Die  Energiewirtschaft stößt mit am meisten CO2 aus.* Die Lösung des Problems liegt schon auf der Hand. Kohleausstieg und das am besten bis 2030, wie  auch die Studie des Frauenhoferinstituts ausführlich aufzeigt*.

Wenn wir früh genug aus der Kohle aussteigen, dann reduzieren wir  eine ganze Menge CO2 und können zusätzlich Vorbild für viele Industrienationen sein. Die Alternative zur Kohle ist laut einigen Wissenschaftlern wie Herrn Lesch oder Quaschning möglich. Photovoltaik und Windenergien werden wohl die Zukunft sein. *

Die Kohleindustrie wird stark subventioniert *und es werden Milliarden Gelder in den Erhalt dieser zerrütteten Industrie gesteckt. Dieses Geld könnte man viel eher in den Ausbau der erneuerbaren investieren. Was den Verlust von Arbeitsplätzen angeht, haben wir im Grunde ab sofort Zeit die Mitarbeiter*innen umzuschulen und sie auf eine neue zukunftsfähige Industrie vorzubereiten. In diesem Sinne werden keine Arbeitsplätze ab sondern lediglich umgebaut. So wie es auch im Zuge der Digitalisierung zunehmend notwendig sein wird.

Lösungen im Verkehrssektor

Mit 20,8%* in Deutschland trägt der Sektor Verkehr ebenfalls eine Menge zur Umweltverschmutzung bei. Die Lösung ist theoretisch ganz simpel. Mehr auf umweltfreundlichere Alternativen setzen, wie den Zug und Bahnverkehr.

Innenstädte sollten möglichst gar nicht mit Autoverkehr belastet werden, so müssten vorher allerdings Alternativen geschaffen werden. Wenn du mit deinem Diesel Motor nicht mehr in die Stadt zur Arbeit kannst, es aber keine Alternativen gibt, hast du ein Problem. So sollte die erste Priorität der Ausbau eines flächendeckenden und vor allem auch kostengünstigen Zugverkehrs sein.

Zugfahren ist teilweise unheimlich teuer und dadurch auch unattraktiv. Des weiteren werden nicht alle notwendigen Ziele regelmäßig angefahren. In diesem Bereich muss sich etwas tun. Und zwar sofort, denn dies ist die Notwendigkeit, um andere Maßnahmen gegen schädlichen Verkehr einzuführen.

Flüge innerhalb Deutschlands, besonders Strecke, die mit dem Zug innerhalb 4h zur erreichen sind, könnten stark reduziert werden. Um dennoch schnell von A nach B zu gelangen, sollten Schnellzugstrecken tunlichst ausgebaut werden.

Innerhalb der Städte muss den Fahrradfahrern möglich gemacht werden, sich sicher auf ihrem Rad zu fühlen. Außerdem sind Fahrradgaragen wie häufig in den Niederlanden zu finden, eine sinnvolle Maßnahme Diebstahl zu vermeiden. Um die Autos von der Stadt fern zu halten, unter der Bedingung eines erweiterten Zug und Bahnverkehrs, könnte das Parken verteuert werden und die Anzahl der Parkplätze gedrosselt. Um umweltfreundlichere Motoren zu fördern, Wasserstoff und E-Autos, sollten selbstverständlich viel mehr Ladestationen eingeführt werden.

Im Bereich Verkehr spielt insbesondere die Bereitschaft und Verantwortung der Individuen eine Rolle. Die Bürger*innen müssen bereit sein, statt mit ihrem Auto den Zug zu verwenden und ihre lang vertraute Routine abzuändern, nur dann kann auch eine Verkehrswende gelingen.

Damit einzelne Städte nicht an Attraktivität, insbesondere für Unternehmen, verlieren, weil beispielsweise der Autoverkehr stark eingeschränkt wurde, sollten alle deutschen Städte an einem Strang ziehen.

Lösungen im Industriesektor

Ein Sektor, dessen Lösung erstmal nicht ganz so profan klingt. Da die Emissionen des Industriesektors nicht nur auf eine konkrete Ursache zurückzuführen sind, ist eine emissionsärmere Lösung genauso vielschichtig. Klimaschädlich ist beispielsweise die Herstellung von Zement oder  energiefressenden Maschinen. Hier ist die Kreativität der Ingenieure gefragt, klimafreundlichere Methoden oder Maschinen zu erfinden. Das Projekt ,,Drawdown„* hat jede Menge Lösungsvorschläge parat. So setzten sie beispielsweise auf ,,Alternativen Zement`´ und betonen die Wichtigkeit der Wiederverwendung, also Recycling Prozesse.

Um eben Unternehmen aufzufordern, so schnell wie möglich ,,grüne„ Alternativen zu finden, ist ein Emissionshandel  eine sinnvolle Maßnahmen. Das heißt, Deutschland steht ein jährliches CO2 Budget zur Verfügung und die Unternehmen kaufen sich Zertifikate mit denen sie sich eine bestimmte Menge CO2 kaufen und untereinander handeln können, je nachdem, ob das eine Unternehmen mehr oder eben weniger CO2 benötigt.

Experten stellen allerdings auch klar, dass hierfür eine europäische Lösung am sinnvollsten ist, da Deutschland sonst an Standortfähigkeit im Wettbewerb verlieren würde.

Das der Emissions Handel genauso wie die CO2 Steuer auch seine Tücken hat, muss beachtet werden. In diesem Blog schneide ich Lösungsansätze nur an und widme mich der CO2 Steuer nochmals in einem eigenen Beitrag.

Für die Industrie ist der Emissionshandel eine sehr innovative Maßnahme umweltfreundlicher zu werden, denn Ihnen wird lediglich eine Grenze gesetzt, den Weg zum Ziel können sie selbst gestalten. Der Wettbewerb wird angeregt. Wer hat die besten, grünsten und effektivsten Methoden?

Lösungen im Gebäudesektor

Ein latenter Klimaschädligssektor ist die Gebäudewirtschaft. Es werden weder dunkle Gase ausgestoßen oder stickige Luft verursacht, und dennoch verbrauchen veraltete Heizsysteme und schlechte Isolationen eine Menge Energie.

Neubauten sollen von Anfang an auf eine richtige Isolation und ein adäquates Heizsystem überprüft und auch nur dann zum Bau und Einzug erlaubt sein. Alle anderen Gebäude benötigen, es liegt auf der Hand, eine Sanierung.  Die Lösung ist auch hier einfach, gäbe es nur keine Hürden. Die Finanzierung ist sehr teuer und es gibt unzählige Sanierungsarbeiten zu erledigen. Für die Beschäftigten ein riesen Geschäft, nur wie soll all dies finanziert werden?

Eigentümer könnten Fördergelder erhalten und Kennzahlen, die sie verpflichten Standards einzuhalten. Das Öko- Institut e.V. empfiehlt in Studien zu investieren, die intelligente Sanierungskonzepte vorlegen. Gäbe es beispielsweise eine CO2 Steuer könnte ein Teil der Steuereinnahmen für die Sanierungen aufgebracht werden.

Fazit

Im Grunde liegen für jeden Sektor eine Vielzahl an Möglichkeiten vor und die technische Umsetzung ist theoretisch auch möglich. Ich könnte noch viele weitere Lösungen aufzählen, beispielsweise was die CO2 Speicherung der Moore oder den Sektor Landwirtschaft betrifft. Der politische Wille ist aber vor allem entscheidend, und natürlich auch die Finanzierbarkeit.

Die Investition in genau diese Sektoren ist jedoch von immenser Bedeutung für die Zukunft gegenwärtiger und zukünftiger Generationen, so dass die Option des Nicht Handelns destruktiv und irreversibel wäre, denn das Geld was wir jetzt investieren ist nichts im Vergleich dazu, was ohne baldige Maßnahmen ausgegeben werden müsste.

Alles in allem gibt es breits technische als auch wissenschaftlich fundierte  Lösungsansätze. Die Frage nach dem wie, dürfte weiten teils geklärt sein. Es gibt Lösungen! Natürlich sind diese nicht so einfach wie in diesem Blogpost beschrieben. Dahinter stecken komplexe Fragen, der Finanzierung, des Personals, des Aufwands usw. Sehr komplex also.

Dies darf jedoch nicht daran hindern zu agieren. Die Zeit läuft buchstäblich davon die Klimaziele einzuhalten. Vermutlich wird es sogar wirtschaftliche Einbuße geben, doch das wird nicht im Gegensatz dazu sein, was auf uns zukommt, wenn wir die Ziele nicht einhalten. Ich plädiere daher schnellstens zu handeln.

Quellen:

*https://www.mcc-berlin.net/forschung/co2-budget.html

*https://www.mdr.de/wissen/deutschland-top-fuenf-klima-emissionen-100.html

*https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/2030_kohlefrei_fraunhofer_iee_greenpeace.pdf

*https://www.youtube.com/watch?v=Az-Fr8DkhMQ

*https://www.volker-quaschning.de/artikel/2019-05_Stellungnahme-Kohleausstieg/index.php

*https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umweltschaedliche-subventionen#umweltschadliche-subventionen-in-deutschland-

*https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-01/gesetz-kohleausstieg-kabinett-beschluss

https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/01_Umweltgutachten/2016_2020/2020_Umweltgutachten_Kap_02_Pariser_Klimaziele.pdf?__blob=publicationFile&v=21

*https://www.mdr.de/wissen/deutschland-top-fuenf-klima-emissionen-100.html#sprung1

*https://www.youtube.com/watch?v=4K2Pm82lBi8

*https://www.tagesschau.de/faktenfinder/co2-emissionen-103.html

Widersprüchlich denken und handeln

Widersprüchlich denken und handeln

Kognitive Dissonanz Wo liegt die Gemeinsamkeit:  Wir gehen zu „Black Lives Matter„ Demos  und kaufen weiterhin Ware, hergestellt unter unwürdigen Zuständen von nicht- weißen Menschen, oder wir wollen beispielsweise nicht, dass eine fremde Person alles über uns weiß, und lassen dies bei unserem Smartphone dennoch 

Ist unsere Gesellschaft narzisstisch?

Ist unsere Gesellschaft narzisstisch?

Individualismus Der Individualismus nimmt in unserer Zeit eine sehr große Rolle ein. Wir bekommen immer wieder zu hören, unsere Gesellschaft sei so narzisstisch. Der Duden definiert Narzissmus als: ,,übersteigerte Selbstliebe, Ichbezogenheit´´ 1. Die Ichbezogenheit trifft wohl bei den meisten zu.  Wenn wir mal ehrlich sind, 

Strukturwandel Klimaschutz-Priorität Nr.1

Strukturwandel Klimaschutz-Priorität Nr.1

Umwelt

Umwelt, Umwelt, Umwelt. Man kann es schon fast nicht mehr hören, oder?  Wir müssen aber! Der Klimawandel bzw. Umweltschutz ist wie ein neu dazu gewonnenes Haustier. Es gehört plötzlich zum Leben dazu und es gilt auf einmal vieles umzustellen.

Noch nie wurde so viel über die Umwelt diskutiert und gestritten wie heute. Fridays for Future ist nicht unschuldig daran. Schon abstrus, dass sich die Jugend, um die Fehler der älteren Generationen kümmern muss. So gut wie jeder junge Mensch weiß, Umweltschutz ist wichtig. Die älteren Generationen realisieren dies ebenfalls. Und zwar nicht nur die typischen Öko- Polygamisten, auch wenn sie vielleicht vermehrt auf  Demos zu finden sind. Die wenigsten bestreiten, dass mehr für den Klimaschutz getan werden muss. Außer vielleicht ein paar alt eingesessene Donald Trump Anhänger und sonst welche Verschwörungstheoretiker.

Unser Verhalten passt nicht zu unseren Zielen

An etwas zu glauben und dann auch dafür zu handeln sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Immer wieder hört man die Behauptung: ,,Die dort oben, die Politiker müssen handeln„. Ja, das müssen sie. Wir haben trotzdem eine Verantwortung. Wenn wir selbst nichts zum Klimaschutz beitragen, dann helfen wir der Erde kein Stück.

Noch immer kaufen sich Menschen Säfte in Plastikbechern und packen ihr Obst in Plastiktüten ein. Umweltschonendes Verhalten ist noch nicht bei jedem angekommen. Dabei ist doch mehrheitlich Konsens, dass unsere Erde leidet.

Natürlich, ist es unbequem umweltfreundlich zu handeln, doch wir müssen längst nicht alles aufgeben. Ein lang ersehnter Flug ist doch in Ordnung, aber nicht jedes Jahr und anstatt im Supermarkt alles in Plastik einzuhüllen, könnte man lieber das nachhaltige Netz kaufen. Die kleinen Aktionen, können summiert Großes bewirken. Wir als Kollektiv können tatsächlich etwas verändern.

Was jedoch den größten umweltverschmutzenden Anteil der privaten Haushalte ausmacht, ist nicht  der Plastikbecher, sondern die Art wie wir heizen und welchen Strom wir beziehen.*( siehe Link, Ende des Beitrags)

Mittlerweile habe ich den Eindruck, es liegt eine Art ,,Umweltshaming„vor. Menschen verurteilen sich gegenseitig für ihr umweltschädliches Verhalten. Dies erhöht den Druck umweltfreundlich zu handeln, gleichzeitig fühlen sich Menschen auch angegriffen und können kaum fassen, dass sie für ihren Flug nach Mallorca nun veurteilt werden. Schnell kann eine Trotzreaktion entstehen.

Mit der neuen Priorität wachsen

Nachdem die Umwelt jahrelang kein großes Thema war, müssen wir uns selbstverständlich erst daran gewöhnen, dass es mittlerweile kaum ein bedeutsameres Thema gibt. Noch vor ein paar Jahren beschäftigten sich die wenigsten mit CO2 und dem Treibhauseffekt. Das sah und sieht man auch an unserem Lebensstil.

Greta Thunberg hat massiv zur Bewusstmachung des Problems beigetragen.  Hass einiger Politiker auf junge Mädchen zu schüren geht dabei gar nicht. Umweltschutz heißt nichts anderes als Menschenleben zu schützen und die Zukunft zu bewahren. Klimaschutz ist auch ein mühseliges Thema, denn es bedeutet Spontanität ein Stück weit zurück zudrängen und stattdessen voraus zu planen.

Vielmehr ist Klimaschutz ein struktureller Wandel, der die Wirtschaft, die privaten Haushalte, nahezu jeden betrifft. Dafür können wir langfristig gesehen Lebensqualität und insbesondere Leben sichern.

Das Thema ist deshalb so mühselig, weil wir unseren jahrelang durchgeführten Lebensstil auf einmal ändern müssen. Das fällt schwer. Gewohnheiten wie mit dem Auto zum See fahren oder mal eben nach Berlin fliegen, fallen flach. Das Problem ist nur, dass die meisten nicht einsehen ihre eigenen Wünsche und Prioritäten zurück zu drängen, wie beispielsweise den alljährlichen Flug nach Mallorca, und die Ursache des Problems auf andere schieben.

Es gibt nicht einen Schuldigen, wir alle sind schuld. Wir erleben hier ein typisches Paradox. Die Einsicht der Notwendigkeit des Klimaschutzes ist vorhanden, nur die Umsetzung beziehungsweise die Bereitschaft fehlt.

In der Politik stehen wir  noch vor viel größeren Herausforderungen. Fragen wie ,, Wie geht Klimaschutz mit Bestehung des Wohlstands einher?„ oder ,, Wie können wir weltweit zusammen das Klimaziel erreichen?´´ lassen Politiker*innen den Kopf zerbrechen, sofern sie den Klimaschutz auch ernst nehmen.

Ausreden für Klimaschutz

Zudem geht der Umweltschutz auch mit Jobverlusten einher. Diese These verwenden Klimaschutzgegner häufig, um Maßnahmen für den Schutz des Klimas schlecht zu reden. Wir dürfen nicht vergessen, dass dies auf Grund der Digitalisierung sowie der Globalisierung in vielen Bereichen eintrifft und deshalb benötigen wir eine groß angelegte Lösung. Umschulungen sind sehr sinnvoll, wenn es um Arbeitsplatz Sicherungen geht. Der Sündenbock Klimaschutz gilt also nicht. Zumal die Kohleindustrie mit 40 Milliarden Fördergeldern entschädigt wird. Eine Industire, die sich selbst kaum über Wasser halten kann und keine Zukunft hat.*

Investiere ich unsummen in mein Haus, dass in spätestens 15 Jahren Brach liegt?

Voruteile

Leider werden Umweltschützer noch vermehrt als ,,Ökos„ oder ,,Linke„ abgestempelt und nicht ernst genommen. ,,Ach schau mal, da sind sie wieder, die pflanzenfressenden Leinenshirtträger„. Nur wegen des Ökoklischees sollte man die Anliegen dieser Menschen nicht weniger ernst nehmen. Anzugträger als auch auf modebewusste Frauen und Männer können ebenfalls für den Schutz des Klimas sein und nicht nur ,,linke´´ Bürger*innen sind für eine lebenswerte Zukunft.

Wenn es um den Klimaschutz geht, sind alle betroffen, egal woher, welches Gehalt oder welches Aussehen. Keine Herausforderung, benötigt die Zusammenarbeit aller Menschen dringender, als das Problem der Erderwärmung. Auf Egoismus und Vorurteile müssen wir für den Erhalt unserer Erde verzichtet werden.

Wieso kommt das Thema erst jetzt bzw.in den letzten Jahren derart intensiv auf?

Die Medien und Menschen sprechen so oft über das Thema, weil wir den Folgen kurz bevor stehen und einige auch bereits erlebt haben. Wir haben schon extreme Hitze im Sommer erlitten, aber auch starke Unwetter und Stürme. Fast überall auf der Welt haben wir extrem Wetter zu spüren bekommen. Und die Zukunft wird wohl nicht rosiger aussehen. Wenn in Zukunft nichts getan wird, dann können wir davon ausgehen, dass Länder bzw. Inseln überschwemmt werden und Menschen, besonders in Entwicklungsländern, ihre Existenz verlieren und wir von einem Extrem ins andere geraten.

Die Artenvielfalt geht natürlich zurück und wir werden uns nur noch Fotos, von speziellen Tierarten wie Pandas, ansehen 1. Man muss sich mal auf der Zunge zergehen lassen, dass pro Minute rund 30 Fußballfelder Fläche des Regenwaldes abgeholzt werden 2. Also wird genau die Gegenmaßnahme zur Beseitigung des Klimawandels erreicht.

Für nachkommende Generationen wird die Erde kein lebenswerter Ort mehr sein. Denken wir also  an den Klimawandel, dann sollten wir auch die folgenden Generationen in unseren Gedanken mit einbeziehen und auf Egoismus verzichten. Das „7- Generationen- Prinzip„ der Irokesen 3 kann uns zum Vorbild dienen. In unserem Vorgehen sollen wir so handeln, dass die siebte Generation für die Zukunft mitbedacht wird. Dieses Denken ist vorbildlich.

Es müssten sich nur sieben Milliarde Menschen daran halten. Vielleicht reicht es auch wenn sich schon Industrienationen wie die Deutschland, USA oder China daran halten? Jedenfalls würden die meisten Menschen ihren Enkelkindern oder Kindern eine Zukunft gönnen, in der sie ohne Maske und Luftverpestung vor die Tür treten können. Die ganzen Folgen müssen gar nicht eintreten, wenn wir dies verhindern. Klimaexperten meinen es können ab dem Jahr 2030 4 bereits Folgen des Klimawandels eintreten, die einen irreversiblen Schaden zufügen würden.

Die Zahl ist erschreckend und macht Angst. Angst gelähmt, daher haben wir lieber Mut uns der Herausforderung der Aufhaltung der Erderwärmung zu stellen.

Kritik an Fridays for Future

Bei alle den dramatischen Folgen des Klimawandels muss sich Fridays for Future des Öfteren auch  noch Kritik unterziehen. Zunächst wurden sie auf Grund der Streiks während der Unterrichtzeit kritisiert. Die Argumentation verstehe ich zwar, aber ohne die Streiks an den Freitagen hätte die Klimabewegung natürlich nie so viel Aufmerksamkeit erhalten und wäre publik geworden.

Die Klimabewegung hat immer hin schon über 300.000 Leute mobilisieren können und weltweit Aufmerksamkeit geschaffen 5. Dies reicht jedoch nicht, um Kritiker zu überzeugen. FFF wird vorgeworfen, dass sie nur aus einer gutgebildeten sozialen Elite bestünden, andere gar nicht inkludieren würden, und sogar Unverständnis für ärmere Menschen hätten, die sich beispielsweise keine nachhaltige Nahrung leisten könnten 6.

Inklusion bei FFF

Ich kann dazu nur sagen, man findet Kritik, wo man sie finden will. Wenn bei FFF jede soziale Schicht proportional zu finden wäre, dann würden sich Kritiker etwas Neues einfallen lassen. Sie würden beispielsweise kritisieren, dass alte Leute ausgegrenzt würden. Außerdem hat die Bewegung bei ihren Demonstrationen jeden eingeladen und wer nicht kommt, dann kann FFF nichts dafür. Meine persönliche Erfahrung mit FFF ist zumindest, dass ich eine große Diversität an Menschen gesehen habe. Die Mehrheit wirkte gebildet, aber das heißt noch lange nicht, dass alle aus ein und derselben Schicht kamen.

Selbst wenn dem so sei, kann man dies den Demonstranten nicht vorwerfen. Sie sind nur dem nachgegangen, wofür sie kämpfen. Wenn ein anderer Teil der Jugend nicht an der Bewegung teilnimmt, dann hat es doch in erster Linie mit einem anderen strukturellen Problem zu tun, aber nicht mit der Bewegung. Wenn bildungsfernere Schichten zunächst an andere Probleme als an das Klima denken, dann kann man ihnen dies auch nicht vorwerfen. Natürlich denke ich zunächst an meine eigene Versorgung, dass ich bspw. die Miete zahlen kann, bevor in an die Abschaffung der Kohlekraftwerke denke.

Klimawandel ist kein elitäres Problem. Besonders ärmere Leuten bekommen die Folgen des Klimawandels unmittelbar zu spüren.

FFF hat sicherlich nicht die Intention Leute auszuschließen, vielmehr wünschen sie sich Leute zu inkludieren und für das Thema zu begeistern. Wie heißt einer ihrer Demosprüche so schön: ,, Leute lasst das glotzen sein, reiht euch in die Demo ein„.Es wird sich doch so oft über die Politikverdrossenheit der Jugend beschwert. Hier sind sie, junge Menschen, die aktiv etwas gegen die Klimakrise tun. Anstatt massive Kritik hageln zu lassen, wäre ein Dankeschön angebrachter.

Quellen:

*https://www.umweltbundesamt.de/daten/private-haushalte-konsum/wohnen

*https://www.deutschlandfunk.de/foerdergelder-fuer-kohle-regionen-aus-oekonomischer-sicht.694.de.html?dram:article_id=449388

1) https://ec.europa.eu/clima/change/consequences_de

2) https://www.focus.de/wissen/natur/regenwald-zwoelf-millionen-hektar-tropenwaelder-pro-jahr-zerstoert_id_10630771.html

3) https://www.umweltdialog.de/de/management/wirtschaftsethik/2018/Das-Siebte-Generation-Prinzip-der-Irokesen.php

4) https://www.mckinsey.de/news/presse/2020-01-16-mgi-cli

5)https://www.deutschland.de/de/topic/umwelt/fridays-for-future-deutschland-ziele-und-erfolge

6)https://www.jetzt.de/politik/clemens-traub-kritik-an-fridays-for-futuremate-risk

Wie kann ich  aktiv dem Klima helfen? ( für Fortgeschrittene)

Wie kann ich aktiv dem Klima helfen? ( für Fortgeschrittene)

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich grundlegende Schritte gezeigt, mit denen man einfach im Alltag zum Klimaschutz beitragen kann. Wer all dies bereits berücksichtigt, aber noch mehr tun möchte, der ist hier genau richtig. Das heißt, ich gehe davon aus, dass du bereits weißt, dass 

Einfache Wege dem Klima im Alltag zu helfen

Einfache Wege dem Klima im Alltag zu helfen

Du musst kein*e Aktivist*in oder Politiker*in sein, um etwas für den Klimaschutz zu tun. Du kannst auch ganz einfach im Alltag unserer Erde helfen wieder ,,gesünder„ zu werden. Sie ist sogar auf die Hilfe jedes einzelnen angewiesen. 1.) Informiere dich. Nimm dir die Zeit über 

Wie wir heute leben- gesund uns konsumreich?

Wie wir heute leben- gesund uns konsumreich?

Ernährung

Vor einigen Jahren waren McDonalds und Co der Renner. Massenweise wurden Hamburger und Pommes verzerrt. Mittlerweile würden sich die meisten schämen zu diesem Konzern zu gehen. Gut so! Viele Leute stehen nicht mehr auf Fettiges, sondern  auf Chiasamen und glutenfrei. Gesunde Ernährung erlebt einen wahren Hype. Die Ernährung spielt eine fortwährend wichtiger werdende Rolle im Alltag der Menschen.

Sie wird durchleuchtet und auf den Kopf gestellt. Weizen ist nun schlecht und von Zucker muss man gar nicht erst reden. Auf Bewegung wird ebenfalls immer größeren Wert gelegt. Hoch im Kurs ist Yoga und Kraftsport, damit wir alle knackige runde Hintern und muskelöse Arme bekommen.

Kritiker machen sich lächerlich über die neuen Trends. Es sei zu übertrieben auf jegliches zu verzichten, was man zuvor sein ganzes Leben gegessen hat, und Ernährung sei zu einem neuen Glaubensbekenntnis geworden. Ich frage mich, was ist falsch daran sich mit seiner Ernährung genauer auseinanderzusetzen? Es ist nicht verwerflich, zu versuchen einen gesunden Lebensstil zu führen.

Schlecht, wird es dann, wenn es zu viele verschiedene gesundheitliche Trends gibt und diese bei Menschen zu gestörten Essverhalten führen. Essen ist auch ein Stück weit Lebensfreude, daher sollte die Ernährung nicht zu viele Einschränkungen haben oder gar zu Nervosität führen. Es bestehen ausreichend Essstörungen heutzutage und die ganzen Gesundheitstrends können zu einer Verstärkung oder gar zur Auslösung einer Essstörung führen. Die Einstellung:,, esse ich nun Weizen, werde ich einen Herzinfarkt bekommen„, ist definitiv problematisch, denn auf diese Weise kann Ernährung schnell zu einer Art Zwangsstörung überleiten.

Für Menschen, die nicht anfällig für psychische Erkrankungen sind, sollten die Trends allerdings gar kein Problem darstellen. Für sie, sind die Trends harmlos. Vielleicht sogar hilfreich, gesünder zu leben und ein Bewusstsein über das Essen zu erlangen. Für andere können die Trends gravierende Auswirkungen haben.

Besser ist es Eigenrecherche anzulegen und nicht jedem neuen Ratschlag zu folgen. Im Endeffekt ist es vor allem ein Privileg, dass wir bei der Wahl des Essens so wählerisch und kritisch sein können.

Vegetarisch und Vegan

Ein weiteres großes Thema ist die vegetarische und vegane Ernährung. Bei vielen Fleischliebhabern gehen hier die Alarmglocken an.  Spätestens hier schalten die Karnivoren die Ohren ab. Die vegane und vegetarische Ernährung wird zunehmend beliebter 1.

Gerade junge Menschen sind überzeugt von dem Verzicht auf Fleisch. Der Sonntagsbraten gehörte jahrelang in den Familien dazu. Nun  werden Tierrechte und nicht zu vergessen die ökologischen Folgen  bedeutsamer. Es ist nun mal  schwierig zu rechtfertigen, warum man ein Schwein, eine Kuh oder sonst was isst, obwohl das hochsensible Schwein meist nur ein Quadratkilometer hat und sich kaum bewegen kann, oder dass Nitrat in unserem Grundwasser landet 2.

Kritiker bezeichnen außerdem  viele Leute als ,, Trendvegetarier„ und auch hier kann ich sagen, was soll es? Ob Vegetarier aus Trend oder nicht ist den  Tieren egal. Man sollte natürlich aus Überzeugung Vegetarier*in sein und das auch langfristig, doch wenn man seinen Weg auf Grund der Massen, also als Mitläufer-/in gefunden hat, ist dies auch in Ordnung. Nicht nur auf Grund des Tierwohls, sondern auch auf Grund des Umweltschutzes.

Menschen die diese Überlegungen außer Acht lassen und gewissenslos Fleisch essen, sollten nochmal intensiver recherchieren, wie beispielsweise Hühner gehalten werden. Aus Trotz gegenüber des ,,neuen Trends„ weiterhin Fleisch zu essen, ist kindlicher als jeder dreijährige Junge. Der Körper braucht die Nährwerte  Eisen und B12, das ist wahr, aber dafür gibt es auch genug Nahrungsergänzungsmittel oder Ernährungsberater/innen.

Natürlich kann man niemanden etwas aufzwingen. Der eigene Wille ist noch immer die überzeugenste Kraft.

Alkohol

So sehr die Leute auch auf gesunde Ernährung achten, desto nachlässiger sind sie was ihr Alkoholverhalten angeht. Freitagabends in der Altstadt haben sicherlich 80% der Leute ein alkoholisches Getränk in der Hand. Die Leute mögen wohl alles aufgeben, nur der Alkohol, der wird immer verteidigt und gerechtfertigt.

Die Deutschen, und nicht nur die, lieben ihren Alkohol und besonders das Bier. Kritik an Alkohol will keiner hören. Eins, zwei Bier sind doch harmlos hat man lange geglaubt, doch zahlreiche Studien, darunter auch Studien der WHO, beweisen Alkohol schadet bereits in kleinen Mengen 3.

Im Endeffekt ist Alkohol nichts anderes als eine legale Droge. Die Folgen wie Abhängigkeit, Leberzirrhose und die verringerte Gedächtnisleistung, werden einfach abgetan oder ignoriert. Häufig hört man dieselbe Antwort, wenn die Gefahren von Alkohol beschrieben werden: ,,Muss man den allen Spaß verbieten? Ich kann genauso gut morgen vom Auto angefahren werden! So  habe ich mein Leben wenigstens gelebt„.

Nein, man muss nicht jeden Spaß verbieten. Es verlangt keiner einen Verzicht auf alle Genussmittel. Lediglich einen bewussteren und verantwortungsvolleren Umgang. Besoffene Menschen sind einfach nur peinlich und unattraktiv. Das Argument man könne genauso gut vom Auto angefahren werden, ist schwachsinnig. Erstens, die wenigsten sterben durch Unfälle und zweitens müsste man nach dem Argument in den Tag hinein leben und das tun die wenigsten.

Wenn es um die Verteidigung des Alkohols geht, werden die Stimmen schon laut. Im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden, was er tut, doch daran zu denken, dass wir Menschen unbewusst beeinflussen, hilft vielleicht sein Verhalten zu überdenken. Wenn wir das nächste Mal vor den Augen 12jähriger  betrinken wollen, überlegen wir es uns vielleicht zweimal.

Wir sind unbewusst Vorbilder. Zumindest ist die Anzahl der Raucher etwas rückläufiger geworden.4

Konsum

Darüber hinaus wird unsere Gesellschaft durch ein bestimmtes zügelloses Verhalten gekennzeichnet. Der Konsum. Wir konsumieren heute so viel, wie nie zuvor. Es steht uns alles kostengünstig zur Verfügung, jederzeit. Das verlockt natürlich. Besonders in einer so schnelllebigen Zeit, in der der nächste Trend schon am Morgen an der Tür klopft.

Noch schwerer ist es den Konsum zu widerstehen, wenn jeder mit den neusten Schuhen herumläuft oder das neuste Küchengerät besitzt. Leider gibt es auch hier wieder schädliche Folgen. Es ist kein Geheimnis, dass unser Konsumverhalten den Platen zerstört und Menschen fern ab von uns ausgebeutet werden.

Pro Kilogramm Baumwolle wird durchschnittlich 10.000 l Wasser verbraucht 5. Außerdem macht uns der Konsumwahnsinn  unglücklich, denn wir wollen immer mehr und können uns nicht mehr befriedigen. Konsum ist nun mal nichts anderes als eine Sucht. Eine Droge, von der wir immer mehr haben wollen.

Wirklich Wahnsinn, wie manche Leute jede Woche, die Läden leer shoppen ohne über die Folgen für den Globus nachzudenken. Durch die Möglichkeit auch noch Onlineshopping zu betätigen, können wir noch bequemer einkaufen bis zum Umfallen. Mit den Klamotten, die es momentan auf der Erde gibt, könnte man sicherlich die ganze Menschheit versorgen. Ohne das je wieder etwas Neues produziert werden müsste. Das wollen wir allerdings nicht, denn Jacken von 2013 zu tragen, wäre ,,peinlich„.

Lieber produzieren wir mehr und mehr ohne Rücksicht auf Verluste. Glücklicherweise erkennen mittlerweile immer mehr Menschen, dass es so nicht weitergehen kann. Stichwort Nachhaltigkeit  rückt weiter in den Fokus der Menschen.

Influnecer können hier beispielsweise einen positiven Beitrag leisten und Leute aufklären und zur nachhaltigen Lebensweise animieren. Second Hand Läden sind zum Beispiel eine Möglichkeit ohne schlechtes Gewissen einkaufen zu gehen und anstatt seine alten Klamotten in Kleidertonnen zu werfen, die bekannter Weise die Wirtschaft in Afrika ruinieren, könnte man seine Kleidung verkaufen oder zu sozialen Einrichtungen bringen.

Unser Konsum ist dermaßen exzessiv, dass es nicht mehr feierlich ist. Wir können froh sein, dass diese Droge uns im unmittelbaren Maß nicht tötet, sonst wäre ein bemerkenswerter Anteil der Menschen nicht mehr unter uns. Es ist jedoch nicht zu spät damit aufzuhören und sich selbst  zu stoppen dem Konsumrausch zu verfallen. Zum Glück realisieren von Zeit zu Zeit mehr Menschen, dass ,,weniger mehr„ ist.

Das Problem ist, unsere Wirtschaft baut unter anderem auf unserem exzessiven Konsum auf. Langfristig gesehen, können wir nicht den Wohlstand unseres Landes durch Umweltschädigendes und Menschenunwürdiges Verhalten garantieren. Der Preis der Ware wird wohl in Zukunft zunehmen, und so klingt unser Konsum sowieso ab. Abgesehen davon benötigen wir andere Alternativen, die vermutlich vermehrt in Umweltinvestitionen zu finden sein werden.

Drinnen statt draußen

Heutzutage verbringen wir viel Zeit mit Videos und Serien  schauen. Früher sagte man, ,, davon werden die Augen viereckig„. Den Mythos glaubt keiner mehr, aber was stimmt, ist das man die Zeit auch sinnvoller Nutzen könnte. Ganz aufhören mit Serien schauen, erwartet niemand. Wieso auch? Es macht Spaß Serien anzuschauen und sich in eine andere Welt hineinzuversetzen.

Verzichtet man jedoch mal ein Tag auf den ganzen Serien und Videokram sieht man bereits, wie viel man in der Zeit schaffen konnte. Anstatt ein Video zu schauen, hat man vielleicht Klavier geübt.

Auf keinen Fall will ich damit sagen, dass wir unsere Zeit andauern produktiv verbringen sollten, denn auch das kann zu großem Stress und Druck führen. Es herrscht sowieso bereits ein Produktivitätswahn. Von allen Seiten hört man Tipps, wie man seine Zeit produktiv gestalten soll. Dies setzt natürlich enorm unter Druck und Vergleiche mit anderen können einen fertig machen.

Vergleiche sind sowieso nichtssagend, denn wir alle sind unterschiedlich. Der eine kann den ganzen Tag Sport machen und anschließend noch an einer Fortbildung teilnehmen, während der andere eben nicht die Kraft dazu hat.Vielmehr geht es, um die Balance zwischen den ganzen Tag nur rum hängen und etwas Produktives tun, das einen auch weiter bringt. Andauernd Sendungen wie ,,Adam sucht Eva„ zu schauen verblödet meiner Meinung nach.

Folglich verbringen wir  mehr Zeit drinnen, in  den geschlossenen vier Wänden. Immer wieder höre ich die älteren Generationen erzählen ,, Früher haben wir viel mehr draußen gespielt`´. Kinder verbringen wahrscheinlich tatsächlich mehr Zeit drinnen an ihrer Play Station und anderen Gaming Spielen.

Dies ist allerdings nun mal der Geist unserer Zeit. Man sollte als Eltern  meiner Meinung nach nicht verbieten  Computerspiele spielen zu dürfen, denn so  werden die Kinder nur zur Zielscheibe anderer Kinder,  doch auch hier gilt, die Balance macht es. Ein Ausgleich zwischen Aktivitäten drinnen und draußen zählt.

Trotzdem ist es ein erschreckender Gedanke, dass wir die Mehrheit unseres Lebens drinnen, im sozusagen ,,künstlichen´´ verbringen. Das Draußen sein, hat dabei erhebliche Vorteile. Wir sind entspannter und ruhiger. Außerdem sorgt die Farbe Grün für eine verbesserte Leistungsfähigkeit 6. Die Luft ist meist angenehmer und wir konzentrieren uns besser. Und die Konzentration ist gerade das, was uns fehlt. Da wir an Multitasking gewöhnt sind, fällt es uns so schwer, uns auf nur eine Sache zu konzentrieren und  fokussieren.

Kleines Fazit

Es scheint mir als wäre unser Lebensstil weniger von Gelassenheit und mehr von Idealen geprägt. Wir versuchen uns an ein Leitbild zu halten, doch bei den Überfluss an Tipps, wie man sich nun ,,richtig´´ zu verhalten, zu ernähren oder  zu schlafen hat, kommen wir ins Schwanken und sind manchmal ratlos überfordert. Das Bauchgefühl ist meiner Meinung nach noch immer der beste Indikator, dem für sich persönlich ,,richtigen´´ Weg zu folgen, denn den ,,einen´´ Weg gibt es nicht.

Quellen:

1)https://proveg.com/de/pflanzlicher-lebensstil/vegan-trend-zahlen-und-fakten-zum-veggie-markt/

3)http://www.euro.who.int/de/health-topics/disease-prevention/alcohol-use/news/news/2018/09/there-is-no-safe-level-of-alcohol,-new-study-confirms

3)https://www1.wdr.de/wissen/natur/nitrat-grundwasser-politik-100.html

4)https://de.statista.com/statistik/daten/studie/596628/umfrage/anzahl-raucher-in-deutschland/

5)https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/umwelt/durstige-baumwolle-8000-liter-wasser-fuer-jeans

6)https://www.hafawo.at/freizeit/wie-wichtig-ist-frische-luft-fuer-unsere-gesundheit/

 

Großstadtboom- was zieht die Menschen in die Städte

Großstadtboom- was zieht die Menschen in die Städte

Großstadtfieber Es herrscht derzeit ein regelrechter Großstadtboom. Die Menschen wollen in die Städte. Egal ob alt oder jung. Großstadtflair ist angesagt. Dies bleibt nicht ohne Folgen, denn wie wir alle feststellen, sprießen die Preise derart in die Höhe, dass eine Einzimmerwohnung in München beispielsweise gerne